Im Afrikanischen Tanz pulsieren alle Körperteile im Rhythmus der Trommeln und im inneren Rhythmus. Vollkommen bewegt werden Körper und Geist neu geordnet. Wiederkehrende Rhythmen und Bewegungen ermöglichen Konzentration und innere Stille. Charakteristisch für den Afrikanischen Tanz ist das gemeinsame Schwingen im Kreis und der freie persönliche Tanzausdruck innerhalb einer erdigen energetischen Tanztechnik.

Vielfach werden heute traditionelle westafrikanische Tanztechniken mit Elementen aus dem Modern Dance gemischt. Der Unterricht wird live von Trommlern auf der Djembe begleitet.

Unter dem Sammelbegriff Contemporary Dance/Zeitgenössischer Tanz wird gemeinhin die choreografische Bühnentanzkunst der Gegenwart verstanden. Der Tanz vermittelt Bewegungsfluss und Leichtigkeit, einen bewussten Umgang mit der Schwerkraft, Placement, Koordination und Kraft, klare Impulse, Dynamik und Balance, ein gutes Körpergefühl. Neue Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten entdecken und erleben mit dem Ziel die Bewegungsfreiheit und die Leichtigkeit unseres Körpers wiederzugeben. Rollen, drehen, beugen, springen, strecken, fallen: alle Bewegungsarten fließen in die choreographischen Abläufe ein.

Hip Hop ist kein eigenständiger Tanzstil, er hat seine Wurzeln in den verschiedensten Tanzformen der Straße. Der Ursprung liegt etwa in den 60er und 70er Jahren der USA. Wie bei vielen anderen Tanzstilen unterliegt auch Hip-Hop dem Wandel der Zeit. So wie die Mode sich ändert, gibt es immer wieder neue Trends in der Musik, an denen sich auch die Tanzschritte und Kombinationen orientieren.

Um die klassische Technik zu erlernen, braucht man ein jahrelanges Training. Die Methode eines solchen Trainings basiert auf Übungen an der Barre (Stange) und Übungen im Milieu (Mitte). Die Übungen an der Barre dienen der Vorbereitung des Körpers und der Basistechnik. Eine optimale vertikale Achse, die durch das Zentrieren des Körpers erreicht wird, soll beim Wechseln der Raumhöhen (plié, tendue, relevé) immer garantiert werden, gleichgültig ob auf beiden oder auf einem Bein gestanden wird. Ferner werden die Bewegungen der Beine, Arme und des Kopfes in den verschiedenen Raumrichtungen präzise geübt. Die so genannte Platzierung des Körpers und alle Bewegungen sind auf ihre Form (formal) reduziert, deshalb auch objektivierbar. Mit dieser Technik wird erreicht, dass der Körper Mittel der Bewegung ist. Die Bewegung steht also im Zentrum dieses Tanzes (nicht der individuelle Körper). In der Mitte (Milieu) werden dann einige der Platzierungsübungen wiederholt, allerdings im Raum (Richtungswechsel, Ortswechsel). Erst wenn dies alles geübt worden ist, werden Schritte und Schrittfolgen im Raum geübt. 

Im Musicaldance werden verschiedene Tanzstile gemischt. Jazzdance, Hip-Hop, Ballett, Showtanz und Anleihen aus dem Lateinamerikanischen Tanz formen diesen populären Stil, der die Grundlage vieler Musicalproduktionen bildet. Der Musical Dance vermittelt eine Grundlage, durch die man diese vielfältigen Stile kennenlernt und die eigene Technik verbessern und ausbauen kann. Warm Ups, Koordinationsübungen und natürlich das Einstudieren von Tanz-Choreographien nach und mit Musical-Songs sind Inhalt eine Musical Dance Class.