Seit 1995 ist DansArt das Zentrum für Tanz und Kreativität in Bielefeld. Das Team Agbetou entwickelt seit der Gründung mit zunehmenden Erfolg und sehr großer öffentlicher Aufmerksamkeit ein breites Spektrum für verschiedene Tanz-Bereiche. Tanzausbildung für Amateure und Profis, Produktionen der eigenen Compagnie, sowie Gastcompagnien, Präsentationen vor einem breiten Publikum im eigenen Theater.

Die Tchekpo Dance Company, die Tchekpo Dan Agbetou neben seiner Lehrtätigkeit bereits im Jahre 1991 in Frankreich gründete, produziert regelmäßig mit verschiedenen Besetzungen. Ihre Produktionen werden weltweit erfolgreich präsentiert.

Seit 2002 sind Ulla und Tchekpo Dan Agbetou auch als künstlerische Leitung für das Tanzfestival Bielefeld verantwortlich. Auf Grund der positiven Resonanz und Nachfrage hat das Kulturamt der Stadt Bielefeld dieses Team auch für die folgenden Jahre damit beauftragt.

Positive Kritiken in der Presse sowie Interviews und Sendungen in unterschiedlichen TV-Programmen (z.B. Arte, 3Sat, WDR, aber auch im Ausland TV) spiegeln das breite Interesse an diesem Tanzzentrum wieder.

Auf Grundlage der fortschreitenden Akzeptanz und Begeisterung entstand 2005 eine größere Plattform, ein internationaler kultureller Schwerpunkt, der sowohl die Tanzausbildung und choreografische Forschung als auch die Verschmelzung von Tanz und anderen Kunstformen umfasst. Die Architektur und die graphische Gestaltung von bekannten Designern und Architekten ließ die Idee eine ungewöhnliche und sensible Übersetzung finden. Auf einer Fläche von 1.400 qm mit 4 Studios von je 100 qm, einer Cafeteria, einem Theater mit 200 Plätzen und einer repräsentativen Theaterlounge wurde eine beseelte Welt kreiert - Oase und Magie zugleich. Die Herausforderung intellektuell "baulich" einen innovativen Ort zu erfinden, der den Tanz und die Kunst neu interpretiert wurde erfolgreich realisiert.

In einer Zeit, die nicht mehr von Tradition und Ritualen geprägt ist, besitzt der Tanz heute die Kraft Bewusstsein zu wecken, zu heilen, Energiequellen für den Alltag zu erschließen. Eine immer größere Gruppe von Menschen profitiert in hohem Maße von diesen Möglichkeiten.

Daneben bieten die ganz unterschiedlichen Performances aus aller Welt Inspirationen, halten den Besuchern einen Spiegel vor und interpretieren unseren Zeitgeist.

So wurde 2006 die erste DansArt Biennale Passage ins Leben gerufen. In diesem Festival des Zeitgenössischen Tanzes - Schwerpunkt Afrikanischer Kontinent und Indischer Ozean – gastieren die preisgekrönte Tanzelite auf Ihrer Welttournee im DansArt Theater Bielefeld. Als Ausrichter der 1. Bielefelder Biennale und für hervorragende Leistungen im Kulturleben von Ostwestfalen Lippe wurde das Team Agbetou von der hiesigen Presse mit einem Stern des Jahres 2006 ausgezeichnet. Seither findet dieses Festival alle zwei Jahre mit fortschreitendem nationalem und internationalem Erfolg statt.

2009 wurde ein zweites Festival ins Leben gerufen, die Biennale "artists in fusion". Alle zwei Jahre wird dieses künstlerübergreifende Festival Interpreten verschiedener zeitgenössischer Kunstrichtungen zusammenführen, um miteinander zu produzieren und Tanztheaterstücke zu präsentieren.

Das pädagogische Ziel von DansArt Network ist eine Art "Universität des Tanzes" zu sein, in der Ausbildung, Vorträge, aber auch Training stattfinden. In der Literatur, wie auch in der Architektur gib es schon seit längerem den Begriff "Cross Over". Damit ist das Über- und Ineinandergreifen verschiedenster Disziplinen gemeint. Durch diese neue Art der Verbindung und des Austausches von Architektur, Literatur, Musik, Video, Film und Tanz stellt DansArt Networks ganz im Sinne des Cross Over - Gedankens eine neuartige Plattform da.

Auf dieser Basis findet nun auch eine staatlich anerkannte professionelle Vollzeitausbildung über 3 - 4 Jahre zum Bühnentänzer und Tanzpädagogen statt. Ein Beruf, der im Hinblick auf die aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen bezüglich der kulturellen Bildung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

An einem Ort wie DansArt Networks spiegeln sich nicht nur Philosophie und Neuartiges im kulturellen Angebot wieder, sondern auch im architektonischen Auftritt und im Ambiennte.